AKTUELL: Fahrt zur Landesausstellung findet statt

Busfahrt zur Landesausstellung in Friedberg

am 17. Oktober


"Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte"

mit Burgplatz Oberwittelsbach und Sisi-Schloss in Unterwittelsbach


   Weil die Zugverbindungen schlecht sind, fuhren wir mit einem 50-er Bus der Firma Hans Gmeindl. Einzelpersonen bekamen einen Zweier-Sitz allein, Paare zusammen einen. Im Bus galt Maskenpflicht. Die Fahrt war mit 24 Meldungen ausgebucht. Grund: Abstände im Bus und begrenztes Platzangebot beim Mittagessen.

Der Heimatverein sponserte die Fahrtkosten, so dass pro Person 15 € anfielen; Nichtmitglieder zahlten 20 €. Hinzu kam der Eintritt zur Ausstellung mit 9 €. Start war um 7 Uhr am Dorfplatz in Schnaitsee.



Aichach und Friedberg waren die ersten von den Wittelsbachern gegründeten Städte. Im Jahre 1115 hatte Pfalzgraf Otto IV. seinen Stammsitz von Scheyern (bei Pfaffenhofen) auf die Burg in Oberwittelsbach verlegt und deren Namen angenommen. Friedberg, auf einer Anhöhe mit Blick auf Augsburg gelegen, wurde zur Grenzfestung gegen die dortigen Fürstbischöfe.



Nach der Führung in Friedberg und dem Mittagessen in der Tavernwirtschaft von Obersulzbach fuhren wir zum Burgplatz nach Oberwittelsbach. Warum von der früheren Burg nichts mehr zu sehen ist und statt dessen eine Kirche dort steht, erläuterte vor Ort Heimatpfleger Reinhold Schuhbeck.



Von hier aus konnten wir auf einem schattigen Waldweg die 2 km nach Unterwittelsbach wandern oder auch den Bus nehmen. Skulpturen am Wegrand begleiteten uns zum "Sisi-Schloss", einem Wasserschloss, das als Burg 1126 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Herzog Max von Bayern hat es 1838 als Jagdschloss für seine Tochter Elisabeth (Sisi) erworben. Dort hielten wir Kaffee-Zeit.




Auf der Heimfahrt befand sich ganz in der Nähe die Wallfahrtskirche "Maria Birnbaum" mit ihrer byzantinisch anmutenden Architektur, in die wir kurz hineinschauten, um dort auch den Birnbaum zu entdecken.


Nach einer abendlichen Brotzeitpause im Gasthof Kalteneck war es dann nicht mehr weit nach Schnaitsee.