Fahrnbichl-Marterl

Fahrnbichl-Marterl

Dieses Marterl gehört zu den zwei Hohlwegen, die sich den "Fahrnbichl" am östlichen Rand von Schnaitsee hinaufziehen. Am Fahrnbichl kreuzte sich die alte Straße von Schnaitsee nach Trostberg mit einem uralten Weg, der vom Alzübergang bei Tacherting über Altenham und Schnaitsee nach Kling und schließlich Wasserburg führte.

Das Flurdenkmal mit der Jahreszahl 1749 und den Buchstaben IGHH wurde wahrscheinlich nach einem Unfall mit einem Fuhrwerk errichtet. Seit 1953 fehlt das Bild im Stock. Es soll sich um eine Mariendarstellung gehandelt haben. 

Das Marterl stand ursprünglich 50 Meter weiter unten am Hohlweg, wo es umstürzte und überwucherte. Spielende Kinder haben es wiederentdeckt. Viele Jahre stand es dann unscheinbar am Waldrand, bis es 2020 der Heimatverein renovieren und hier für alle sichtbar aufstellen ließ.

Das Bild wurde von Anna Traunthaler gemalt.